Preisverleihung und Rekrutengelöbnis in der Uckermark-Kaserne

von Dirk Wagner

Austausch zu Sicherheit, Verteidigung und regionaler Verbundenheit

Auf Einladung des Kommandeurs des Fernmeldebataillons 610, Oberstleutnant Philipp Riedel, nahm der Ortsbeauftragte des THW Prenzlau, Dirk Wagner, an zwei besonderen Veranstaltungen in der Uckermark-Kaserne teil. Zunächst verlieh der Inspekteur des Heeres, Generalleutnant Christian Freuding, den General-Kießling-Preis an das Fernmeldebataillon 610. Die Auszeichnung würdigt insbesondere die Traditionspflege innerhalb des Heeres, die auf den Werten des Grundgesetzes fußt. Im Anschluss folgte das feierliche Gelöbnis der Rekrutinnen und Rekruten der 5. Kompanie. Das in Prenzlau stationierte Fernmeldebataillon 610 stellt die Führungs- und Kommunikationsfähigkeit militärischer Verbände sicher und ist als Teil des Multinationalen Korps Nordost mit Hauptquartier in Stettin auch in multinationale Strukturen der NATO eingebunden. Die 5. Kompanie ist dabei die Grundausbildungskompanie des Verbandes.

Im Anschluss an das Gelöbnis ergaben sich zahlreiche Gespräche mit Gästen aus Bundeswehr, Politik, Verwaltung und Gesellschaft. Themen waren unter anderem die aktuelle sicherheitspolitische Lage, der Bevölkerungsschutz sowie die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Akteure im Krisenfall. Solche Begegnungen tragen dazu bei, bestehende Netzwerke zu pflegen und das gegenseitige Verständnis für die jeweiligen Aufgaben und Fähigkeiten zu stärken.

Abgerundet wurde die Veranstaltung durch den Besuch der Regionalausstellung zur Geschichte und Tradition des Fernmeldebataillons 610. Die Ausstellung vermittelt Einblicke in die Entwicklung des Verbandes, beginnend in Rendsburg, und seine nunmehr fast 30-jährige enge Verbindung zum Standort Prenzlau. Sie verdeutlicht zugleich die Bedeutung des Bataillons für die Region sowie seinen Beitrag zur Landes- und Bündnisverteidigung.

 

 

Foto (Bundeswehr/Fernmeldebataillon 610) aus der Regionalausstellung